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Ratgeber Immobilien­bewertung

Entdecken Sie in unserem Ratgeber fundiertes Wissen und praktische Hinweise rund um die Immobilienbewertung. Von der Ermittlung des Marktwerts bis zu verschiedenen Bewertungsverfahren – wir zeigen Ihnen, worauf es bei erfolgreichen Immobilienentscheidungen ankommt.

Aktuelle Ratgeber-Beiträge

Residualwertverfahren: Grundstückspreise für Projektentwickler und Bauträger richtig kalkulieren

Beim Residualwertverfahren wird der Bodenwert nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Zukunft hergeleitet: Erwarteter Verkaufserlös minus Baukosten minus Unternehmergewinn. Das Finanzamt multipliziert Baulücken dagegen stur mit dem Bodenrichtwert und übersieht Abrisskosten oder Altlasten – ein Gutachten kann so die Erbschaftsteuer auf Entwicklungsgrundstücke drastisch senken.

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Asbest und Altlasten: Wertabschläge bei Immobilien der 60er und 70er Jahre

Bis zum Verbot 1993 wurde Asbest praktisch überall verbaut – von Fassadenplatten bis zu Bodenklebern – und macht Häuser der 60er/70er-Jahre zu einem verdeckten Kostenrisiko. Das Finanzamt unterstellt bei der Erbschaftsteuer einen schadstofffreien Zustand; ein Gutachten mit Laboranalyse weist die realen Sanierungskosten nach und senkt den steuerlichen Wert entsprechend.

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Die wirtschaftliche Restnutzungsdauer: Wie „alt“ ist ein Gebäude aus Sicht des Marktes wirklich?

Ein Haus altert wirtschaftlich anders als kalendarisch: Gepflegte Gebäude aus den 1930ern können „jünger“ sein als vernachlässigte aus den 1980ern. Diese Restnutzungsdauer entscheidet über den Vervielfältiger im Ertragswertverfahren und damit über sechsstellige Wertunterschiede – ein Gutachten kann sie nach § 198 BewG realistisch nachweisen und die Steuerlast erheblich senken.

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Wertermittlung für Versicherungszwecke: Den korrekten Neubauwert bestimmen und Unterversicherung vermeiden

Verkehrswert und Versicherungswert einer Immobilie können drastisch auseinanderklaffen, da Letzterer allein die Baukosten ohne Grundstück abbildet – wer sich verkalkuliert, riskiert bei jedem Schaden eine prozentuale Kürzung der Auszahlung, nicht nur beim Totalschaden. Ein Gutachten ermittelt den exakten „Wert 1914“ nach ImmoWertV und sichert einen vertraglichen Unterversicherungsverzicht.

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Zertifizierte Expertise: Warum die ISO 17024 Zertifizierung für Sie Sicherheit bedeutet

„Immobiliengutachter“ ist in Deutschland kein geschützter Titel – theoretisch darf sich jeder so nennen, auch ohne jede Fachausbildung. Die ISO-17024-Zertifizierung schließt diese Lücke: mehrstufige Prüfungen, ständige Überwachung und Re-Zertifizierung alle fünf Jahre stellen sie laut Gerichtsurteilen auf eine Stufe mit öffentlich bestellten Sachverständigen – und nur solche Gutachten akzeptiert das Finanzamt als Nachweis nach § 198 BewG.

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Der Energieausweis in der Wertermittlung: Mehr als nur ein bürokratisches Dokument

Ein Bedarfsausweis zeigt die physikalische Realität der Gebäudehülle unabhängig vom Nutzerverhalten – und steuert im Gutachten sowohl die Restnutzungsdauer als auch die Bewirtschaftungskosten mathematisch mit. Das Finanzamt fordert diesen Ausweis bei der Erbschaftsteuer erst gar nicht an; ein Gutachten nutzt ihn dagegen gezielt, um den energetischen Sanierungsstau als Wertminderung geltend zu machen.

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